Das Seehotel Hermitage wird erweitert
1990 Das Konzept für die neue Hermitage, die am 8. November 1990 nach einjähriger Bauzeit eröffnet wurde, beruhte auf den drei Standbeinen Restauration & Veranstaltungen, Hotellerie und Tagungsbereich. Dass sich der Betrieb damit in die richtige Richtung bewegte, zeigt die Entwicklung der Nachfrage. Bereits kurze Zeit nach der Eröffnung war klar, dass die Kapazitäten des Hauses nicht mit der positiven Entwicklung mithalten konnten.
1999 Die neu strukturierte Aktiengesellschaft mit Fritz Kopp-Z'graggen als Präsident und Hauptaktionär erweiterte 1999 das Angebot um 30 grosszügige, komfortable Doppelzimmer im neuen Gästetrakt auf der Westseite des Hauptgebäudes. Dieser Ausbau war nicht zuletzt nötig, weil neben Ferien- und Einzelgästen erfreulicherweise auch immer mehr Seminarteilnehmer im Hotel übernachteten.
Doch es wurde nicht nur die blosse Kapazität des Seehotel Hermitage erweitert. Getreu dem Hermitage-Claim, für seine Gäste das »Haus am See mit etwas Mehr« zu sein, wurde das Angebot auch laufend ergänzt und verfeinert, denn das Wohlbefinden der Gäste war stets das oberste Gebot der Hermitage-Philosophie. So wurde zeitgleich mit dem neuen Gästetrakt auch die Lobby-Bar im Hauptgebäude eröffnet, die zu einer der Hermitage-Attraktionen werden sollte. Daneben wurden im Dachgeschoss zwei weitere Seminarräume eingebaut, deren Sicht auf die Stadt, die Berge und den See unvergleichlich ist. Der Komfort in der Hermitage wurde zudem durch den Wellnessbereich im neuen Gästetrakt und – für sportlich orientierte Gäste – durch den Tennisplatz auf der Ostseite nochmals erhöht.
2001 Dass ein Hotel niemals ganz fertig erbaut ist, kann man in der Hermitage gut nachvollziehen. So wurde 2001 in das idyllische Strandbad das Restaurant Seegarten integriert, das an schönen Sommerabenden in einzigartiger Nähe zum See Köstlichkeiten von Grill und Buffet offeriert. Für das besondere Ambiente sorgt dort die nostalgische Kulisse, bestehend aus den Jugendstil-Garderobenbauten und dem Bootshaus, die zur Eröffnung des Seegartens renoviert worden waren.
2002 Ein Jahr später wurde das bisher als »Quatre Saisons« bekannte Restaurant umgebaut und – passend zum neuen Namen »Baccara« – in stimmungsvollen Rottönen ausgestaltet.
2005/06 Die Junior-Suiten des Hauptgebäudes wurden 2005/06 neu so konzipiert, dass sie die eigentlichen Qualitätsmerkmale der Hermitage, nämlich ruhige Lage in Verbindung mit erstklassigem Komfort-Niveau, noch besser zur Geltung bringen. Zur gleichen Zeit kaufte die Seehotel Hermitage Luzern AG das gegenüber gelegene Dreistern-Hotel Bellevue zurück, das bereits früher zur Hermitage gehört hatte. Dieser Betrieb mit 19 Doppelzimmern steht unter selbstständiger Leitung, wobei die Verantwortung bei der Hermitage Direktion liegt.
2006/07 In der jüngsten Ausbaustufe wurde, durch den Architekten Andreas Moser, TGS Partner Luzern, der 1999 erstellte westliche Gästetrakt im Jahr 2007 um zwei Etagen aufgestockt, so dass der Betrieb nun über 18 zusätzliche Superiorzimmer Deluxe und die Suite »Lake'n Montains« verfügt. Dem Wohlbefinden der Hotelgäste dient die neue Lounge, während die attraktive neue Barterrasse einen Anziehungspunkt für Hotelgäste wie Passanten darstellt.
Insgesamt umfasst das Hermitage-Angebot nun eine Business-Suite, 20 Junior-Suiten, 48 Doppelzimmer sowie verschiedene Seminar- und Tagungsräume, die auch für Veranstaltungen für bis zu 200 Personen genutzt werden können.
Die laufende Erweiterung des Seehotel Hermitage spiegelt die positive Entwicklung wieder, die das Haus in allen drei zum Kerngeschäft gehörenden Bereichen seit 1990 durchgemacht hat. Besonders erfreulich ist natürlich, dass das Angebot in der Hermitage der Nachfrage angepasst werden konnte, ohne dass Park und Baumbestand angetastet werden mussten. Um jedoch die letzte Bauphase zu realisieren, wurde der Betrieb in der Hermitage – zum ersten Mal seit der Eröffnung im Jahr 1990 – im Winter 2007 für einen Monat vollständig stillgelegt. Die mit dem Bau verbundenen Unannehmlichkeiten seien den Gästen nicht zuzumuten, befanden Verwaltungsrat und Management, als sie sich zu diesem Schritt entschlossen.
Das Seehotel Hermitage ist über die Seehotel Hermitage Luzern AG mit Präsident und Hauptaktionär Fritz Kopp-Z'Graggen nach wie vor in Familienbesitz. Der Betrieb wird wie bei seiner Eröffnung 1990 von Thomas P. Egli geführt.