Geschichte

Geschichte des Unternehmens bis 2006
1907 entschloss sich Anton Bühler, Weinhändler aus Meggen, seinen Gutshof am Stadtrand von Luzern, welcher er 1905 erworben hatte, zu einem Hotel umzubauen. Als „Hotel & Pension Hermitage" nahm es alsdann seinen Betrieb auf. Anton Bühler muss vor nahezu einem Jahrhundert geahnt haben, dass der traumhaft gelegene Flecken Land direkt am Vierwaldstättersee einen normalen Beherbergungsbetrieb zu einem speziellen Hotel machen würde. Eben: Zu einem „Haus am See mit etwas Mehr".
 
1931 wurde die Anlage durch ein kleines, aber wunderhübsches Strandbad erweitert. Seine Gebäude, im Jugendstil gehalten, prägen noch heute den Park des Hauses. Mit Hotelbetrieb, Restaurant, Gartenwirtschaft, Strandbad und Park verfügte das Hermitage über eine Anziehungskraft, die ihre Wirkung nicht verfehlte. Hinzu kam, dass man die Hermitage nicht nur auf dem Landweg erreichen konnte: Die „kleine Seerundfahrt" mit den nostalgischen Schiffen „Rütli und Reuss" machten schon damals direkt vor dem Hotel am Steg fest. An schönen Sommertagen liess sich der kulinarische Genuss in der Hermitage – genau gleich wie heute – mit einer Schifffahrt auf einem der schönsten Seen verbinden.
 
1938 erfolgte eine erste grössere Ausbauetappe, die das zukunftsorientierte Denken in der Hermitage dokumentiert.
 
1954 wurde das Hotel von Fritz Kopp-Dober erworben und die weitsichtige Denkweise erhielt neue Impulse. Der neue Eigentümer plante und realisierte einen neuen Anbau, der die Attraktivität des Betriebes weiter steigerte.
In den 80er Jahren erkannte die Familienaktiengesellschaft als neue Eigentümerin, dass mit dem Betrieb in dieser Form kein Weg mehr in eine erfolgreiche Zukunft führen konnte und wohl die Tradition nicht aber die Gebäulichkeiten erhaltenswert waren. So entstand das Konzept für ein neues Hotel Hermitage, das als Erstklasshaus mit hohem Qualitätsniveau die Geschichte des Betriebes weiterschreiben sollte.
 
1988 Anstelle des alten Hauses entstand zwischen 1988 und 1990 ein Neubau, der die hervorragende Lage nutzt und sie mit allen Annehmlichkeiten eines erstklassigen, modernen Hotels noch aufwertet.
 

Das Seehotel Hermitage wird erweitert

 

1990 Das Konzept für die neue Hermitage, die am 8. November 1990 nach einjähriger Bauzeit eröffnet wurde, beruhte auf den drei Standbeinen Restauration & Veranstaltungen, Hotellerie und Tagungsbereich. Dass sich der Betrieb damit in die richtige Richtung bewegte, zeigt die Entwicklung der Nachfrage. Bereits kurze Zeit nach der Eröffnung war klar, dass die Kapazitäten des Hauses nicht mit der positiven Entwicklung mithalten konnten.

 

1999 Die neu strukturierte Aktiengesellschaft mit Fritz Kopp-Z'graggen als Präsident und Hauptaktionär erweiterte 1999 das Angebot um 30 grosszügige, komfortable Doppelzimmer im neuen Gästetrakt auf der Westseite des Hauptgebäudes. Dieser Ausbau war nicht zuletzt nötig, weil neben Ferien- und Einzelgästen erfreulicherweise auch immer mehr Seminarteilnehmer im Hotel übernachteten.

 

Doch es wurde nicht nur die blosse Kapazität des Seehotel Hermitage erweitert. Getreu dem Hermitage-Claim, für seine Gäste das »Haus am See mit etwas Mehr« zu sein, wurde das Angebot auch laufend ergänzt und verfeinert, denn das Wohlbefinden der Gäste war stets das oberste Gebot der Hermitage-Philosophie. So wurde zeitgleich mit dem neuen Gästetrakt auch die Lobby-Bar im Hauptgebäude eröffnet, die zu einer der Hermitage-Attraktionen werden sollte. Daneben wurden im Dachgeschoss zwei weitere Seminarräume eingebaut, deren Sicht auf die Stadt, die Berge und den See unvergleichlich ist. Der Komfort in der Hermitage wurde zudem durch den Wellnessbereich im neuen Gästetrakt und – für sportlich orientierte Gäste – durch den Tennisplatz auf der Ostseite nochmals erhöht.

 

2001 Dass ein Hotel niemals ganz fertig erbaut ist, kann man in der Hermitage gut nachvollziehen. So wurde 2001 in das idyllische Strandbad das Restaurant Seegarten integriert, das an schönen Sommerabenden in einzigartiger Nähe zum See Köstlichkeiten von Grill und Buffet offeriert. Für das besondere Ambiente sorgt dort die nostalgische Kulisse, bestehend aus den Jugendstil-Garderobenbauten und dem Bootshaus, die zur Eröffnung des Seegartens renoviert worden waren.

 

2002 Ein Jahr später wurde das bisher als »Quatre Saisons« bekannte Restaurant umgebaut und – passend zum neuen Namen »Baccara« – in stimmungsvollen Rottönen ausgestaltet.

 

2005/06 Die Junior-Suiten des Hauptgebäudes wurden 2005/06 neu so konzipiert, dass sie die eigentlichen Qualitätsmerkmale der Hermitage, nämlich ruhige Lage in Verbindung mit erstklassigem Komfort-Niveau, noch besser zur Geltung bringen. Zur gleichen Zeit kaufte die Seehotel Hermitage Luzern AG das gegenüber gelegene Dreistern-Hotel Bellevue zurück, das bereits früher zur Hermitage gehört hatte. Dieser Betrieb mit 19 Doppelzimmern steht unter selbstständiger Leitung, wobei die Verantwortung bei der Hermitage Direktion liegt.

 

2006/07 In der jüngsten Ausbaustufe wurde, durch den Architekten Andreas Moser, TGS Partner Luzern, der 1999 erstellte westliche Gästetrakt im Jahr 2007 um zwei Etagen aufgestockt, so dass der Betrieb nun über 18 zusätzliche Superiorzimmer Deluxe und die Suite »Lake'n Montains« verfügt. Dem Wohlbefinden der Hotelgäste dient die neue Lounge, während die attraktive neue Barterrasse einen Anziehungspunkt für Hotelgäste wie Passanten darstellt.

Insgesamt umfasst das Hermitage-Angebot nun eine Business-Suite, 20 Junior-Suiten, 48 Doppelzimmer sowie verschiedene Seminar- und Tagungsräume, die auch für Veranstaltungen für bis zu 200 Personen genutzt werden können.

 

Die laufende Erweiterung des Seehotel Hermitage spiegelt die positive Entwicklung wieder, die das Haus in allen drei zum Kerngeschäft gehörenden Bereichen seit 1990 durchgemacht hat. Besonders erfreulich ist natürlich, dass das Angebot in der Hermitage der Nachfrage angepasst werden konnte, ohne dass Park und Baumbestand angetastet werden mussten. Um jedoch die letzte Bauphase zu realisieren, wurde der Betrieb in der Hermitage – zum ersten Mal seit der Eröffnung im Jahr 1990 – im Winter 2007 für einen Monat vollständig stillgelegt. Die mit dem Bau verbundenen Unannehmlichkeiten seien den Gästen nicht zuzumuten, befanden Verwaltungsrat und Management, als sie sich zu diesem Schritt entschlossen.

 

Das Seehotel Hermitage ist über die Seehotel Hermitage Luzern AG mit Präsident und Hauptaktionär Fritz Kopp-Z'Graggen nach wie vor in Familienbesitz. Der Betrieb wird wie bei seiner Eröffnung 1990 von Thomas P. Egli geführt.